Probleme lösen mit dem Einstein-Prinzip

Manche Probleme scheinen sehr hartnäckig zu sein. Man kann sie nicht wirklich dauerhaft lösen, so sehr man es auch versucht. In solch verzwickten Situationen fühlt man sich gefangen in seinem kleinen Mikrokosmos. Da lohnt sich dann ein Wechsel des Betrachtungspunktes,

Kennen Sie das nicht auch? Ein Problem, das Sie nicht wirklich in den Griff bekommen können, das hartnäckig bestehen bleibt, und wo jede Änderung nur eine Verlängerung oder kurzfristige Symptom-Bekämpfung darstellt? Der ständig wiederkehrende Ärger, die oft stressigen Quick-Fixes und die Unzufriedenheit der Anwender sind zermürbend, kosten sehr viel Energie, und natürlich auch Unmengen an Geld. Man löst alte Probleme immer wieder aufs neue, ohne Gefühl, voran zu kommen, und fühlt sich dadurch wie gelähmt.

Solche hartnäckigen Probleme treten in Software-Projekten speziell dann auf, wenn zu wenig Zeit in die Analyse investiert wurde, oder wenn die Analyse nur von einem Betrachtungspunkt aus vorgenommen wurde. Da hilft es, wenn man sich an Einstein orientiert und einen Wechsel des Betrachtungspunktes vornimmt. Aus der Sicht einer Systemkomponente mag ein Problem nicht lösbar sein, weil die Schnittstellen schlechte Daten liefern, die Anforderungen schwammig sind oder sich permanent ändern. Solche lästigen Probleme verursachen Unzufriedenheit und man möchte sie am liebsten umgehen. Doch man findet keine Lösung…

Außer, wenn man den Standpunkt ändert: Vielleicht sollte man mal alle Komponenten, d.h. die gesamte Systemarchitektur, überdenken. Gibt es etwa ein Problem in einer höheren Ebene, das nie und nimmer in einer Komponente gelöst werden kann? Eventuell braucht es ganz neue Geschäftsprozesse, oder ein Prozess ist überflüssig und kann durch eine direkte Schnittstelle zwischen zwei Komponenten ersetzt werden. Es hilft dann auch immer, wenn der Blick auf das Gesamtsystem gerichtet wird und die Abläufe zwischen den Prozessen durchleuchtet werden.  Auf diese Art können Medienbrücke aufgefunden und verhindert werden. Es macht wenig Sinn, wenn Daten doppelt erfasst werden, warum nicht alles in einem System bearbeiten?

Die Sache hat allerdings einen Hacken: es ist um einiges aufwändiger, eine Gesamtlösung zu planen. Es sprechen viel mehr Personen mit, und je mehr Akteure es gibt, um so größer ist Gefahr, dass man aneinander vorbei spricht. Hier braucht es einen erfahrenen Systemanalysten, der unterscheiden kann, zwischen dem, was die Kunden sagen und dem, was sie eigentlich wollen. Es geht darum, die eigentlichen Anforderungen heraus zu bringen und die optimale Lösung dafür zu bauen. So ein Analyst braucht eine langjährige Erfahrung im Bereich der Software-Entwicklung und Systemplanung, denn er braucht Empathie, um mit den jeweiligen Fachbereichen und Abteilungen richtig zu kommunizieren, und muss deren Fachsprache in die Fachsprache der Software-Entwickler übersetzen können. Mit dieser Expertise kann es gelingen, Systeme zu entwickeln, die eine wirkliche Verbesserung herbeiführen.

Mag. Karl König steht Ihnen als Systemanalyst und Software-Architekt bei dieser Aufgabe zur Verfügung.